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REVIVALKULT | TECHNO STORYS – WARUM TECHNO KEINE MODEERSCHEINUNG SONDERN EINE LEBENSEINSTELLUNG IST! (Von M.Stumpf)

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„Mein erster Kontakt mit diesem geilen Musikgenre und meine Lebenseinstellung“

Es begann ca. 1991. Mich hatte grad, mit meinen 20 Lenzen, die Bundeswehr gekascht, als ich und ein gut befreundeter DJ, im Namen des Herrn, in diversen Dissen (damals noch Synonym für Diskothek) unterwegs waren um Platten auf zulegen.

Jedes Wochenende packten wir den GTI mit Plattenkisten, die voll mit dem damaligen Kommerz beladen waren. Die wenigen Technoscheiben die wir hatten, tja, nach den Tracks hat keiner in der Diskothek nachgefragt. Wenn Scheiben aufgelegt wurden, war die Tanzfläche ratzfatz wieder leer. Wir nahmen sie trotzdem mit. Ich mixte immer ein, zwei oder mehr Scheiben Techno.

Eines Tages zerstritten wir uns wegen dem Musikgeschmack. Es ging jeder seiner Wege. Die Musik aber blieb in meinem Gehör, in meinem Herzen.
Irgendwann kam auch mal die HR Clubnight mit Torsten Fenslau (R.I.P Torsten). Auch die wurde rege, beim durchfahren der Städte und Dörfer, auf der Suche nach dem anderen Geschlecht, gehört.

Auf den verschieden Lehrgängen lernt man ja auch verschieden Leute kennen. So hatte ich einen auf meiner Stube liegen (privilegiert für 2 Mann-Stuben), bei dem Eros Ramazotti rauf und runter lief (wie schrecklich). Eine Stube weiter, quer über den Flur, hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit einem Norddeutschen, der mir von den geilen Clubs in Hamburg erzählte. Leider blieben die für mich bislang unerreicht.

Die Musik verfolgte mich im Auto und auf der Arbeit 😉 Bei der Bundeswehr war ich Chef einer Sanitätsgruppe, an sich nichts Unnormales. Wir jedoch hatten einen Sanitätsbereich mit Deckenbeschallung (ihr wisst: Lautsprecher in jedem Raum an der Decke ;-)). Das Allerbeste, der Tuner empfing sogar sunshine live. Das war so um 1997 rum. Selbst in meinen Auslandseinsätzen verfolgte mich die Musik. Die Bundeswehr hat sogar einen eigenen Radiosender mit dem Namen Radio Andernach. Hierüber wünschten wir uns von Dune „Million Miles from Home“. Das werde ich nie vergessen.

Naja, wie auch immer. Heute mit fast 44 höre ich sie immer noch. Ich schicke sogar meine Frau samstags vormittags einkaufen nur um Classics zu hören. In unserem Auto darf ich meine Musik nur mit den Kindern hören (meine Frau steht mehr auf Grönemeyer usw…). Wobei meine Kinder auch abraven/abtanzen wenn SSl läuft.

Auf eure Seite bin schon vor einer Weile gestoßen. Und finde sie richtig gut. Nein richtig sau gut.

Meine Lebenseinstellung: Damals hat man sich mit Pernot/Cola in der Disse weggeschossen und wieder nüchtern getanzt. Wenn ich noch Single wäre, würde ich auf dem Stand von damals sicherlich weiterleben. Es ist befreiend die melodischen, rhythmischen Klänge zu hören. Dieses Genre ist vielseitig verwendbar. Zum Entspannen und auch als Taktgeber beim joggen.

Bis dahin mal…
Michael Stumpf

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Techno-Story von RevivalKult


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